Unternehmensgründer Willi Derix ist gestorben

Mit viel Mut, Können und Willenskraft baute Willi Derix aus einer kleinen Zimmerei ein florierendes, international tätiges Holzbau-Unternehmen mit über 180 Mitarbeitern auf. Das inzwischen in dritter Generation geführte Unternehmen begleitete er als Seniorchef bis zu seinem Tod im Alter von 80 Jahren.

Willi Derix wurde am 18. September 1930 in Dam als jüngstes von sechs Kindern geboren. Als gelernter Stellmacher musste er sich nach dem 2. Weltkrieg neu orientieren und bestand 1953 seine Meisterprüfung im Zimmererhandwerk. Im gleichen Jahr heiratete er seine Frau Helmine, mit der er über 52 Jahre glücklich verheiratet war.

Die väterliche Stellmacherei führte er zunächst zusammen mit seinem Bruder Johannes als Zimmerei und Bauschreinerei weiter und begann 1962 mit dem Holzleimbau, der seine Leidenschaft und Zukunft werden sollte. 1973 trennten die beiden Brüder das Unternehmen in zwei unabhängige Betriebe. Johannes übernahm die Schreinerei und Willi Derix den Holzleimbau, der aber weiterhin unter W. u. J. Derix firmiert.

Mit Weitblick, Willenskraft und unternehmerischem Gespür prägte Willi Derix das Unternehmen und lenkte es souverän auch durch schwierige Zeiten. Inspiriert durch zwei Amerika-Reisen investierte er in innovative Technik und so entstand 1975 in Niederkrüchten ein komplett neues Fertigungswerk mit modernster Produktionsausstattung. Nur 10 Jahre später expandierte das Unternehmen erneut. Willi Derix kaufte das renommierte, aber angeschlagene, Holzleimbau-Unternehmen Poppensieker und führte es zusammen mit seinen Weggefährten Willi Poppensieker und Hans-Peter Schrage, nun als Poppensieker & Derix, zu alter Stärke zurück.

Nach dem Generationswechsel im Jahr 1998 übernahm sein Sohn Markus die Leitung der familiär geprägten Unternehmensgruppe. Willi Derix blieb als Seniorchef bis ins hohe Alter beiden Betrieben mit aller Kraft und von ganzem Herzen verbunden.

Nach einem erfüllten Leben voller Tatkraft verstarb Willi Derix am 26. Januar 2011 in seinem Zuhause in Dam in der Geborgenheit seiner Familie.

 

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